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Professor Dr. Hartmut von Hentig

Der Grandseigneur der deutschen Bildungsreformer schreibt, er stelle dem Uracher Plan „ein gutes Zeugnis aus“. Von Hentig plädiert für Lernen in der Lebenswirklichkeit anstelle im künstlichen Umfeld einer „Belehrungsanstalt“. Er empfinde Sympathie, so von Hentig, „für das pädagogische Motiv als die Befreiung des (in uns angelegten) Lernbedürfnisses aus den Zwängen der Belehrungsanstalt“.

Prof. von Hentig lehrte an der Universität in Göttingen und war Gründer der Laborschule Bielefeld. Er gilt vielen heute noch als der deutsche Pädagogikpapst. Von Hentig lebt heute in Berlin und schreibt an seinen Memoiren.

Evangelisches Schulwerk in Baden und Württemberg

Das Evangelische Schulwerk ist Mitentwickler des Uracher Plan und sieht in dem Uracher Plan eines der Bildungskonzepte der Zukunft. Selbständiges, individuelles, integratives und ganzheitliches Lernen im Leben und in der Lebenswirklichkeit unter Einbeziehung des Potentials der Eltern ist zentrales Anliegen im Privatschulkonzept des Uracher Plans. Darüber hinaus kann man mit dem UP flexibel auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen eingehen. Dazu zählen Kinder mit Lern- und Teilleistungsstörungen, Hochbegabung, sozialen Integrationsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten, ADHS, kranke Kinder, Kindern in individuellen und sonstigen Problemlagen, Schausteller-Kinder, Rückkehrer aus dem Ausland usw.

Das Evangelische Schulwerk (ESW) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von ca. 200 Schulen in freier Trägerschaft, die sich dem evangelischen Bekenntnis verpflichtet haben. Dazu gehören allgemeinbildende, berufliche und Sonderschulen in der Trägerschaft der Evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg, der Diakonischen Werke Baden und Württemberg und freier Trägervereine. Geschäftsführer des ESW ist der ehemalige Rektor Eckhard Geier. Vorstandsvorsitzender ist Oberkirchenrat Werner Baur, Leiter des Dezernats „Schule und Bildung“ im Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche Württemberg. www.evangelisches-schulwerk-baden-und-wuerttemberg.de

Patrick Meinhardt; Generalsekretär der FDP in Baden-Württemberg

Meinhardt schreibt: „Das reformpädagogische Konzept und den äußerst interessanten Bildungsansatz des Uracher Plans unterstütze ich sehr.“ Weiter meint er, das dezentrale Lernen nach dem UP berücksichtige den Wunsch der Eltern nach mehr Mitbestimmung in der Bildung ihrer Kinder, unterliege aber auch gleichzeitig der Umsetzung der Bildungsstandards und der verfassungsgemäßen Schulaufsicht. Darüber hinaus sieht Meinhardt den UP als ein hochinteressantes Pilotprojekt, das auch bundesweit die Schullandschaft enorm bereichert. Nicht zuletzt in bevölkerungsarmen Flächenländern (etwa in Mecklenburg-Vorpommern) wird man in naher Zukunft aufgrund der demographischen Fakten kein flächendeckendes Schulsystem mit akzeptabler Entfernung zum jeweiligen Wohnort aufrechterhalten können. Schon allein deshalb wird man auf Formen des dezentralen Lernens zurückgreifen müssen. Mit dem Uracher Plan steht auch hierfür ein funktionierender und moderner Bildungsansatz zur Verfügung.

Patrick Meinhardt war bis Oktober 2013 der bildungspolitische Sprecher der FDP Fraktion im Deutschen Bundestag. Im November 2013 wurde er zum Generalsekretär der FDP in Baden-Württemberg gewählt. Gleichzeitig ist er Vorsitzender des Bundesfachausschusses für Bildung, Wissenschaft und Forschung der FDP und Vorsitzender des Landesfachausschusses für Bildung und Wissenschaft der FDP in Baden-Württemberg. Vor seiner Abgeordnetentätigkeit war Meinhardt Geschäftsführer einer Nachhilfeschule. Mehr: www.patrickmeinhardt.de 

Georg Gallus, Staatssekretär a. D.

Gallus sieht in dem Uracher Plan eine dringend notwendige Alternative zum, wie er sagt, „immer mehr um sich greifenden Allmachtsanspruch des Staates im Bildungs- und Erziehungswesen“. Gallus, der wegen Theodor Heuss in die FDP eingetreten ist, sieht die wachsende Bedeutung des Staates im Bereich Bildung und Erziehung (staatliche Ganztagserziehung vom Kleinkindalter bis zum Erwachsenenalter) vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte kritisch und plädiert für mehr Freiheit im Bildungswesen. Der Staat müsse sich wieder auf seine ihm von der Verfassung gegebene Rolle als Diener des Volkes und nicht als dessen Bevormunder konzentrieren.

Georg Gallus ist ein ehemaliger FDP-Spitzenpolitiker. Gallus war etwa 25 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages wovon er mehr als 16 Jahre als parlamentarischer Staatssekretär der Regierung Schmidt und der Regierung Kohl angehörte.

Professor Dr. Hans A. Schieser

Ausgehend von den wissenschaftlichen Ergebnissen,

  • dass der Einfluss der Familie auf den Lernerfolg doppelt so stark ist wie der von Schule, Lehrkräften und Unterricht (OECD 2001)
  • dass der Einfluss der Familie auf den Schulerfolg doppelt so stark ist wie derjenige der Intelligenz des Schülers (Krumm 1996)
  • dass der Einfluss der Familie auf den Schulerfolg doppelt so stark ist wie sozioökonomische Faktoren (Gestwicki 2006)


ist es für Schieser nur logisch, das Potential der Eltern besser zu nutzen und Eltern in eine wirkliche Bildungspartnerschaft einzubinden. Bisher sind praktisch sämtliche Versuche von verschiedenen Reformpädagogen, eine wirkliche Bildungspartnerschaft Schule-Eltern-Schüler zu etablieren, von Erfolglosigkeit geprägt. Schieser schreibt: „Nicht zuletzt die Überlegenheit und Distanziertheit der Lehrkräfte verhindert an herkömmlichen Unterrichtskonzepten bisher die Bildungspartnerschaft mit den Eltern. Es fällt einfach schwer, den „Machtanspruch“ im Bildungsbereich mit den Eltern zu teilen. Dabei stärken überkommene Unterrichtskonzepte die Stellung der Lehrkräfte. Im Uracher Plan haben wir deshalb auch ganz bewusst die traditionell-hierarchische Partnerschaft aufgelöst ….“.

Professor Dr. Schieser hatte mehr als 25 Jahre den Lehrstuhl für Theoretische Grundlagen der Erziehungswissenschaften an der DePaul University Chicago inne. Schieser wird seit 1980 ununterbrochen in WHO´S WHO IN AMERICA aufgeführt und gilt in den USA als bedeutender Erziehungswissenschaftler. Er erhielt Ehrungen u. A. als „Outstanding Educator of America“ und “Phi Delta Kappa Leadership Award”. Schieser war auch Gründer des ersten SOS-Kinderdorfs in den USA. In Deutschland ist er vielen im Zusammenhang mit dem reformpädagogischen Ansatz des Marchtaler Plans bekannt. Für den Machtaler Plan war Schieser für die erziehungswissenschaftlich theoretische Grundlage zuständig („Der Marchtaler Plan – philosophische und wissenschaftliche Grundlagen“ in Marchtaler Pädagogische Beiträge 2/94). Heute lebt Schieser mit seiner Frau bei Ulm in Baden-Württemberg.

MyAcademy24 GmbH

"Der Uracher Plan bietet eine gute alternative Bildungsmöglichkeit, welche für die Schüler beste Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung in Zusammenarbeit mit einer Schule bietet. Es ist uns eine Freude, dieses Projekt mit unseren E-Learning Techniken unterstützen zu dürfen." sagt Johannes Hamecher, Projektleiter der MyAcademy24 GmbH

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